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Gute Nachrichten für Frauen in Not!

Veröffentlicht am 19.11.2017, 18:29 Uhr     Druckversion

Gute Nachrichten für Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen im Land und in der Region: „Die Landtagsfraktionen sind sich einig, dass die Arbeit der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen gefördert und ausgebaut werden soll. Der Landtag hat heute einem entsprechenden gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen sowie von SPD und SSW verabschiedet.

Die neue Koalition führt damit die Politik der Küstenkoalition im Bereich der Frauenhäuser fort. Das freut mich sehr“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies.
Auf Vorschlag der SPD beinhaltet der Antrag auch, dass zusätzlich zu einer Analyse über die baulichen Zustände der Einrichtungen auch eine Bedarfsanalyse erstellt werden soll. Denn: „Jede Frau, die Schutz benötigt, soll auch einen sicheren Platz in unseren Frauenhäusern finden. Ich möchte dies aus Anlass des Tages, der sich gegen Gewalt gegen Frauen richtet, dem 23. November, besonders betonen“, so Raudies.
Es sei dringend geboten, die notwendigen Sanierungen in den Frauenhäusern in Angriff zu nehmen. „Die Mittel in Höhe von drei Millionen Euro werden gebraucht, um den Sanierungsstau in den Häusern zu beheben. Leider kommt es immer noch vor, dass Frauen in Vier-Bettzimmern untergebracht werden und eine viel zu hohe Anzahl von Frauen sogar von Frauenhäusern abgewiesen werden, weil nicht ausreichend Platz vorhanden ist. Wir werden dann, nachdem uns konkrete Zahlen vorliegen, weitere Mittel investieren, um ein ausreichendes Angebot für alle schutzbedürftigen Frauen zu schaffen.“
Weiterhin hat der Landtag die Landesregierung gebeten, die finanziellen Zuschüsse für alle Frauenberatungsstellen und Hilfsprogramme in den kommenden Jahren aufzustocken – „was sich nach dem jeweiligen Bedarf der Einrichtungen richten soll“, so die SPD-Finanzexpertin.
Ein weiteres Projekt ist die Vermittlung von bezahlbarem Wohnraum – in unserer Region ein sehr wichtiges und gerade für viele Frauen existenzielles Thema, so Raudies. Damit sollen gezielt Wohnungen für Frauen gefunden werden. Die Mittel dazu hatte die Küstenkoalition bereits im Haushalt verankert. Raudies: „Auch hier werden wir darauf achten, dass diese Finanzen dauerhaft zur Verfügung gestellt werden, wenn das Projekt erfolgreich ist.“

Homepage: Beate Raudies, MdL


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