„Ausbildung nicht zurückschrauben“

Veröffentlicht am 17.04.2020, 21:06 Uhr     Druckversion

Rossmann (SPD) appelliert an Betriebe im Kreis Pinneberg

„Jetzt ist die Zeit, in der noch viele Lehrverträge für das kommende Ausbildungsjahr geschlossen und auch schon für das übernächste vorbereitet werden. Es ist wichtig, dass die Betriebe auch im Kreis Pinneberg jetzt zu ihrer Verantwortung stehen und ab Sommer weiter ausbilden.“ Das sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann. „Die jungen Menschen wollen im August mit ihrer Erwerbsbiografie starten. Dieser Schritt ins Berufsleben darf ihnen nicht verbaut werden.“ 

Angesichts von bundesweit 650000 Betrieben mit Kurzarbeit befürchtet der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag, dass sich viele Unternehmen bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen zurückhalten wollen. „Ich appelliere an diejenigen, die bisher ausgebildet haben und an diejenigen, die schon darüber nachgedacht haben und sich zunächst dagegen entschieden haben: Bilden Sie aus! Es ist wichtig für die jungen Frauen und Männer, für unseren Fachkräftebestand und für die Zukunft unserer Wirtschaft“, so Rossmann.

Auch in Berlin setzt sich Rossmann für eine schnelle Krisenregelung für den Bereich der dualen Ausbildung ein. „Die SPD-Bundestagsfraktion hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bereits aufgefordert, die Sozialpartner im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung schnellstmöglich zu einer Krisensitzung zusammenzurufen“, berichtet der Parlamentarier. „Als zentrale politische Plattform der dualen Ausbildung sind das die richtigen Ansprechpartner, um gemeinsam Lösungen für die drängendsten Probleme zu vereinbaren.“ Vorrang soll dabei nach Vorstellung der SPD die Sicherstellung des Ausbildungsjahres 2020 haben. „Und dabei sollte auch über einen überbetrieblichen Fonds zur Sicherstellung von Ausbildungsplätzen beraten werden“, macht Rossmann deutlich.

Mit Blick auf die Auszubildenden, die aktuell kurz vor ihren Prüfungen stehen, wollen die Sozialdemokraten zudem zeitnah geklärt wissen, wie mit verschobenen Prüfungen, beziehungsweise ersatzlos abgesagten Zwischenprüfungen, umgegangen werden soll. „Auszubildenden dürfen keine Nachteile entstehen. Und Zwischenprüfungen müssen als Prüfungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfungen im kommenden Jahr ausgesetzt werden“, fordert Rossmann.

Homepage: SPD-Pinneberg

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